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12 Gründe für ein Holzhaus

1. Der Baustoff Holz

Holz ist ein universeller Baustoff. Es ist leicht und vielseitig zu verarbeiten, frei von Emissionen, elektrostatischer Aufladung oder Strahlung Im Vergleich zu allen anderen konstruktiver Baustoffen ist Holz der beste Dämmstoff. Die vielen verschiedenen Holzarten, der Wuchsstandort und die verschiedenen Maserungen bieten in technischer und auch optischer Hinsicht eine große Anzahl an Einsatzmöglichkeiten.

2. Die Vorfertigung

Der große Vorfertigungsgrad in den Werkhallen bietet ein Höchstmaß an Gütesicherung, wie sie im konventionellen Hausbau nicht gegeben ist.

3. Die Bauzeit

Der hohe Vorfertigungsgrad bietet neben der Gütesicherung auch noch eine Reduzierung der Bauzeit. Dies hat zum einen zur Folge, dass weitestgehend unabhängig von der Witterung gebaut werden kann, zum anderen verkürzt es die Finanzierungszeiträume der Bauherren erheblich.

4. Der Flächengewinn

Durch eine möglichst schlanke Konstruktion bei einer meist verbesserten Wärmedämmung gegenüber der konventionellen Bauweise ( 36 cm Mauerwerk haben den gleichen U- Wert wie eine 14 cm dicke Holzständerwand mit Dämmstoffen aus der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 040 gedämmt) wird in einem Holzhaus 10 Prozent an Wohnfläche bei gleichem Grundriss gewonnen.

5. Das Konstruktionsprinzip

Das Konstruktionsprinzip ist keineswegs so neuartig wie vielfach behauptet, denn die Bauweise hat sich schon millionenfach vor allem im skandinavischen und kanadischen Raum bewährt. Jedoch wurde es auf die DIN-Normen und deutsche Ansprüche übertragen und so tausendfach Jahr für Jahr in unserer Region gebaut

6. Die Installationsfreundlichkeit

Die bekannten Probleme bei der Installation entfallen, da aufwendige Stemm- und Befestigungsarbeiten entfallen. Die Vorfertigung von Installationsschächten und Vorwandinstallationen verhindert die Schwächung der Außenwand durch tiefe Schlitze. Daneben werden die Installationsebenen meist mit einer zusätzlichen Dämmschicht versehen.

7. Der Wärmeschutz

Ein gut ausgebildeter Wärmeschutz senkt die Heizkosten und vermindert den CO2 Ausstoß erheblich. Hier weist die Holzbauweise einen großen Vorteil auf, denn zum einen hat Holz selbst einen guten Dämmwert, und zum anderen ist es leicht möglich dicke Dämmschichten zwischen die einzelnen Konstruktionshölzer einzubringen. Der aktuelle Wert der Wärmeschutzverordnung ist für Holzhäuser kein Hindernis, sondern wird vielmehr meist nicht unerheblich unterschritten (siehe Vorreiterrolle bei Niedrigenergiehäuser mit Holzbauweise)

8. Die Eigenleistung

Der von vielen Bauherren geäußerte Wunsch die Baukosten durch Eigenleistung zu senken ist besonders beim Holzbauweisen leicht zu realisieren. Der Innenausbau mit Gipsplatten oder dergleichen, das Anbringen von Decken und der Aufbau von Böden kann meist mit einfachen Handwerkszeug und ohne großes fachliches Wissen bewerkstelligt werden. Die Außenhülle hingegen mit hohen Anforderungen an Standsicherheit, Brandschutz, Schallschutz, Feuchteschutz und Wärmeschutz gehört in fachliche Hände und sollte nicht in Eigenleistung erbracht werden.

9. Der Ansprechpartner

Der Zimmermeister steht dem Bauherren in Planungs- und Bauphase zur Seite. Man kann sich stets auf eine Person während der Rohbauzeit verlassen Auf Wunsch kann er auch zwischen den einzelnen Baugewerken koordinieren oder als Komplettanbieter auftreten.

10. Die Um/Anbaumöglichkeiten

Die Nutzungsdauer wird von der Möglichkeit das Gebäude den veränderten Bedürfnissen anzupassen bestimmt. Bei modernen Holzhäusern sind Um- und Anbauten leicht und kostengünstig zu realisieren, denn aufwendige Abbrucharbeiten entfallen, da Wände in Trockenbauweise ohne großen Aufwand ersetzt werden können.

11. Die Ökologie

Holz ist ein CO2 neutraler Baustoff. Seine Produktion im Wald benötigt keine Energie, sondern im Gegensatz dazu wird bei der Bildung von Zellulose, dem Grundbaustein des Holzes, das Treibhausgas CO2 in großen Mengen im Holz gebunden und dauerhaft gespeichert. Die Verarbeitung von Holz ist ohne großen technischen Aufwand möglich und verbraucht bei der Verarbeitung vergleichsweise geringe Mengen an Energie

12. Wiederverwertbarkeit

Bei einem Abbau eines Holzhauses lässt sich die Holzkonstruktion problemlos wiederverwerten - als Grundstoff für neue Industrieprodukte oder als CO2 neutraler Energielieferant