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Unser Konzept
Die Zimmerei Wentorf - Bulheller GmbH hat sich schon frühzeitig mit dem heute „modernen“ Holzrahmenbau beschäftigt. Heute kann man wohl von sich behaupten auf ein ausgeklügeltes Konzept verweisen zu können. Man war sich von Anfang an klar, dass dieses neue Gebiet für den Zimmerer nicht ohne das notwendige Know- How realisiert werden kann. Dies wurde durch notwendige Schulungsmaßnahmen angefangen von der Geschäftsleitung bis hin zum Zimmerer verwirklicht.
Für uns ist es heute nach wie vor wichtig nicht nur kostengünstig sondern vor allem qualitativ hochwertige Produkte anzubieten. Hier wollen wir uns von den vielen Billiganbietern aus der Fertighausindustrie abheben. Auch die eigene Konkurrenz durch andere Zimmereibetriebe braucht man nicht fürchten, da das Holzhaus der Firma Wentorf- Bulheller GmbH sowohl dem Stand der Technik entspricht und so wohl von sich behaupten kann als einer der wenigen Anbieter die geforderten Normen zu erfüllen als auch vom Preis- Leistungsverhältnis der Konkurrenz einen Schritt voraus ist.

Warum ein Holzhaus?

Für die Geschäftsleitung der Zimmerei Wentorf- Bulheller GmbH steht das Produkt Holz bei der Planung eines Holzhauses im Mittelpunkt. Dies hat mehrere Gründe:
Zum einen kann der Baustoff Holz von sich behaupten, das er sich auf dem Markt als ältestes Material bewährt hat. Die ältesten geschichtlich nachweisbaren Behausungen nach den Höhlen waren Zelte aus Holz. Dass der Baustoff Holz in den letzten Jahren aus der Mode kam lag zum einen an der heute nicht mehr nachvollziehbaren Liebe zum neuentdeckten Kunststoff aber auch an Fehlern die im Bereich des Holzbaus begangen wurden. Aus diesen Fehlern haben wir gelernt dies kann man wohl heute fast für den gesamten Bereich des Holzmarktes sagen.
Außerdem haben wir uns wieder auf den Baustoff Holz besonnen da die CO2 Problematik uns zu einem Umdenken zwingt. Kein anderer Baustoff kann eine positive CO2 Bilanz vorweisen außer Holz.
Dies wird vor allem deutlich, wenn man an die notwendigen Energiemengen denkt, die zur Herstellung von Ziegeln und Beton beim Brennen oder zur Produktion von Mineralfasern verbraucht werden. Dieses Material hat auch seine Daseinsberechtigung, aber ob dies im Bereich des Wohnungsbaus ist wagen wir zu bezweifeln.
Die leidige Diskussion der Ziegelindustrie über die Beständigkeit von Holzhäusern ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar. Denn der Holzbau kann auf Fachwerkhäuser oder Kirchendächer verweisen die mehrere Jahrhunderte alt sind. Diese sind weder durch Pilze verfault noch von Insekten zerfressen worden. Dies gilt natürlich nicht für jeden Holzbau, jedoch waren die Baumeister früher auch schon in der Lage unter Beachtung gewisser Konstruktiver Maßnahmen das Holz vor diesen Gefahren zu schützen und dies ohne Chemie. Diese Beachtung des sogenannten konstruktiven Holzschutzes steht bei uns heute im Vordergrund.

Die Planung:

Schon in der Planungsphase ist die Zimmerei Wentorf- Bulheller GmbH gerne bereit dem Bauherrn zur Seite zu stehen.
Dies bedeutet, dass wir sie an Architekten verweisen können, die bereits Erfahrungen in der Planung von Holzhäusern besitzen. Denn nur eine gute Planung kann einen qualitativ hochwertigen Holzbau gewährleisten. Jedoch ist auch jeder konventionell geplanter Bau auf ein holzrahmenbautaugliches Projekt abzustimmen, so dass Sie jederzeit auf einen Architekten Ihrer Wahl zurückgreifen können.

Unser Außenwandaufbau:

Wie bereits erwähnt steht Holz bei uns im Mittelpunkt. Dies zeichnet sich bei dem von uns gewähltem Wandaufbau schon ab.
Dieser Wandaufbau gewährleistet die geforderten Werte der neuen Energieeinsparverordnung und gehört somit zu den sogenannten Niedrigenergiehäuser. Aber nicht nur der Wandaufbau ist in wärmeschutztechnischer Hinsicht zur Einhaltung der ENEV notwendig, sondern auch die sogenannte maximale Luftwechselrate ist von Bedeutung. Dass diese eingehalten wird, haben wir schon durch mehrere Blower-Door-Tests, der mittlerweile Standart bei unseren Häusern ist, prüfen lassen.

 

Unser Innenwandaufbau:

Die Innenwand besteht ebenfalls aus einseitig mit OSB beplankter Holzrahmenwand, die dann beidseitig mit Gipskartonplatten versehen werden. Die Isolierung wird in den Gefachen vorgenommen. Jedoch sind bei der Wahl des Wandaufbaus dem einzelnen Bauherrn keine Grenzen gesetzt.
 
  1. Gipsfaser- oder Gipskartonplatte 12.5 mm
    (z. B.: Knauf oder Fermacell) beidseitig
  2. Holzständer 6/12 cm, gehobelt und getrocknet;
    Dämmung der Zwischenräume mit Zellulose
  3. 15 mm OSB – Platte zur Windaussteifung

Beispiel für einen Deckenaufbau:

Die Decke kann sowohl mit sichtbaren Deckenbalken als auch mit nicht sichtbaren Deckenbalken konstruiert. Bei dem Deckenaufbau werden trockene Deckenaufbauten bevorzugt, um keine unnötige Baufeuchte im Bauwerk zu bekommen. Mit den heute üblichen trockenen Deckenaufbauten ist man in der Lage allen Schall- und Wärmeschutzanforderungen gerecht zu werden. Dies gilt auch für Gebäude mit besonders hoher Anforderung an den Schallschutz.
 
  1. Fußbodenbelag: Parkett, Linoleum, Teppich usw.
  2. Estrichelement: 2 x 10 mm Gipsfaserplatte
  3. Trittschalldämmung: 10 mm Faserdämmstoff
  4. Luftschalldämmung: 40 mm Kalksteinschüttung
  5. Rieselschutz aus Papier
  6. Sichtschalung: 28 mm Fasebretter Nut und Feder
  7. Deckenbalken: Dimension nach Statik;
    Fichte Lamellenholz behobelt und geschliffen

Beispiel für einen Dachaufbau:

Der Dachaufbau ist ähnlich wie der Außenwandaufbau. Meist wird bei dem Dachstuhl von den Bauherren eine sichtbare Variante der Tragkonstruktion gewünscht. Zur Einhaltung der Wärmeschutzverordnung nach dem Bauteilverfahren ist für das Dach ein erhöhter Wärmedurchgangskoeffizient gefordert und somit wird bei dem Dach die Isolierungsdicke auf 20 cm angehoben. Dadurch hat das Bauteil Dach einen k- Wert von 0.2 W/m²K.
Dachformen und Dachaufbauten sind natürlich in jeder vom Bauherren bzw. Architekten entworfenen Art realisierbar
Beispiel Dachaufbau bei sichtbaren Dachsparren:
 
  1. Betondachsteine oder Tonziegel
  2. Dachlattung / Konterlattung 30/50 mm
  3. Holzweichfaserplatte mit Nut – Federverbindung als Winddichtung und zweite wasserführende Ebene
  4. Dämmebene mit Hölzern aufgedoppelt und die  Zwischenräume vorzugsweise mit Zellulose gedämmt
  5. Sichtschalung aus Fasebretter mit Nut und Feder 19 mm
  6. Sichtsparren getrocknet, gehobelt und geschliffen; Dimension nach Statik;
 
Für die Nachfolgegewerke sind wir auch gerne bereit Ihnen Firmen die "Ihre Sachen gut machen" vorzuschlagen. Jedoch ist es natürlich auch möglich eigene Handwerker zu suchen bzw. Gewerke des Ausbaus selbst zu übernehmen. Hier würden wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen um Fehler während der Ausbauphase zu vermeiden (z. B. Vermeidung der Durchdringungen der Dampfbremse oder Ausbauanweisungen für Feuchträume im Holzhausbau).
Anzumerken ist hier jedoch, dass wir aus Gewährleistungsgründen in der Regel darauf bestehen, dass die Gebäudehülle von unserer Firma hergestellt wird. Dies soll vermeiden, dass Fehler in der Bauphase durch Mischung der Gewerke / Handwerker vermieden werden und dann zu Lasten des Bauherren um die Fehlerursache gestritten wird.