Der Dachaufbau ist ähnlich wie der Außenwandaufbau. Meist wird bei dem Dachstuhl von den Bauherren eine sichtbare Variante der Tragkonstruktion gewünscht. Zur Einhaltung der Wärmeschutzverordnung nach dem Bauteilverfahren ist für das Dach ein erhöhter Wärmedurchgangskoeffizient gefordert und somit wird bei dem Dach die Isolierungsdicke auf 20 cm angehoben. Dadurch hat das Bauteil Dach einen k- Wert von 0.2 W/m²K.
Dachformen und Dachaufbauten sind natürlich in jeder vom Bauherren bzw. Architekten entworfenen Art realisierbar
Beispiel Dachaufbau bei sichtbaren Dachsparren:
- Betondachsteine oder Tonziegel
- Dachlattung / Konterlattung 30/50 mm
- Holzweichfaserplatte mit Nut – Federverbindung als Winddichtung und zweite wasserführende Ebene
- Dämmebene mit Hölzern aufgedoppelt und die Zwischenräume vorzugsweise mit Zellulose gedämmt
- Sichtschalung aus Fasebretter mit Nut und Feder 19 mm
- Sichtsparren getrocknet, gehobelt und geschliffen; Dimension nach Statik;
Für die Nachfolgegewerke sind wir auch gerne bereit Ihnen Firmen die "Ihre Sachen gut machen" vorzuschlagen. Jedoch ist es natürlich auch möglich eigene Handwerker zu suchen bzw. Gewerke des Ausbaus selbst zu übernehmen. Hier würden wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen um Fehler während der Ausbauphase zu vermeiden (z. B. Vermeidung der Durchdringungen der Dampfbremse oder Ausbauanweisungen für Feuchträume im Holzhausbau).
Anzumerken ist hier jedoch, dass wir aus Gewährleistungsgründen in der Regel darauf bestehen, dass die Gebäudehülle von unserer Firma hergestellt wird. Dies soll vermeiden, dass Fehler in der Bauphase durch Mischung der Gewerke / Handwerker vermieden werden und dann zu Lasten des Bauherren um die Fehlerursache gestritten wird.